Woher ich komme, wohin ich gehe.

“Aha? Was kann man denn damit machen?” – wurde ich in meiner Studienzeit immer gefragt, wenn ich erzählte, was ich machte. Ganz ehrlich? Ich hatte keine Ahnung! Und nie hätte ich damals gedacht, dass ich später einmal Werbung machen würde. Als MARKEMARGHESCU habe ich zusammen mit meinem Team über viele Jahre Kommunikationslösungen für einen internationalen Konzern entwickelt. Dabei habe ich mich zusehends als Handlangerin eines Systems wahrgenommen, das auf Konkurrenz und Dominanz durch Macht ausgerichtet ist. Es liegt an uns, dieses System der Kontrolle in ein wertschätzendes und wertschaffendes Miteinander von Menschen zu transformieren, die einander auf Augenhöhe begegnen. Dazu möchte ich mit meiner Arbeit beitragen.

Heute betrachte ich Kommunkation als eine Form der Co-Kreation und somit etwas, das Menschen verbindet. Ich verdanke diesen Paradigmenwechsel in erster Linie dem freien, künstlerischen Tun, das ich als “Tool” zur Steuerung und Gestaltung von Veränderungsprozessen entdeckt habe. Meine Begegnung mit dem systemischen Denken am Münchner SySt Institut und meine Ausbildung in der hypnosystemischen, lösungsfokussierten Kommunikation haben mich darin bestätigt und bereichert.

Meine aktuelle Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen zwischen Kunst, Coaching und Kommunikation. Ich entwickele und gestalte Resonanzräume. Das sind Räume für einen co-kommunikativen Austausch, der die Beteiligten einlädt, miteinander etwas Wertvolles zu formen und zu teilen.

Es war ein langer, teilweise unübersichtlicher Weg bis dahin, der vor vielen Jahren mit einer Buchbinderlehre und einem Studium – erst Kunst, dann Philosophie – begann.

Derzeit lebe und arbeite ich in München.